Preisauszeichner für Eierkartonagen Kennzeichnung

Ein modifizierter Preisauszeichner ermöglicht Ihnen die Eierkennzeichnung auf Eierkartonagen. Der Preisauszeichner wird abgestimmt auf Ihren benötigten Etikettenaufdruck, um den strengen Richtlinien gerecht zu werden. Ausgestattet mit Ziffernbändern, variabel einstellbar für Gewichtsklassen, Mindesthaltbarkeitsdatum, Kühldatum, Losnummer und dem Verkaufspreis. Der angepasste Preisauszeichner druckt die variablen Daten dann noch auf „Ihr Eieretikett“. Für die Eierkarton-Kennzeichnung gelten spezielle Richtlinien. Diese müssen vom Erzeuger, Verkäufer, Eierhändler, Hofladen oder Hühnerhof umgesetzt werden. Neben der Güteklasse A, B oder C (im Einzelhandel wird in der Regel nur die Eier – der Güteklasse A, verkauft). Hier muss auch die Gewichtsklasse (XL für sehr große Eier mit mindestens 73 g, - L für große zwischen 63 g und 73 g, - M für mittelgroße Eier zwischen 53 g und 63 Gramm Gewicht und S für kleine Eier unter 53 Gramm) gekennzeichnet sein. (XL, L, M, S). Die Eierkennzeichnung sieht unterschiedliche freiwillige und Pflicht-Angaben vor. Das Lege Datum (freiwillige Angabe), ebenso ein Hinweis, bei welcher Temperatur die Eier zu lagern bzw. ab wann die Eier zu kühlen sind. Die Angabe der Packstellennummer und das Mindesthaltbarkeitsdatum sind dagegen zwingend erforderlich. Sie muss protokolliert werden.

Jedes Ei, das in Deutschland über den Ladentisch geht, muss eine Eierkennzeichnung haben, aus der ersichtlich ist, woher das Ei stammt.
Seit 2004 ist die Kennzeichnung von Eiern europaweit geregelt. Angegeben muss sein die Tierhaltung, das Land, das Bundesland und die Betriebsnummer und Stallnummer. Die Zahl auf dem Ei sieht im Format immer folgendermaßen aus: 0 – DE – 12 34567. Dabei haben die Zahlen und Buchstaben eine ganz bestimmte Bedeutung. Damit Sie in Zukunft ganz genau wissen, woher Ihre gekauften Eier kommen, möchten wir Ihnen hier alle Zahlen und Buchstaben einmal ganz genau erklären. Dabei gehen wir immer von demselben Beispiel aus: 0 – DE – 12 34567.

1. Haltungsform

0–DE–12 34567 = Der erste Teil der Kennzeichnung gibt Ihnen eine Auskunft über die Haltungsform.
Folgende Kennzeichnungen sind zulässig:
»0 = Ökologische Erzeugung
»1 = Freilandhaltung
»2 = Bodenhaltung
»3 = Käfighaltung.

2. Herkunftsland

0 – DE – 12 34567 = Der zweite Teil der Kennzeichnung, der immer aus Buchstaben besteht, gibt an, aus welchem Land die Eier stammen.
Hier ein paar Beispiele:
»DE = Deutschland
»AT = Österreich
»FR = Frankreich
»NL = Niederlande,

3. Lege Betriebsnummer

0 – DE – 12 34567 = Mithilfe der letzten Ziffern lässt sich der Lege Betrieb ganz genau herausfinden, denn jeder Mitgliedsstaat hat ein System entwickelt, mit deren Hilfe den Lege Betrieben eine individuelle Nummer zugewiesen wird. Bei uns in Deutschland stehen die ersten beiden Ziffern für das Bundesland, in dem sich der Lege betrieb, befindet.

Die nächsten vier Ziffern geben Auskunft darüber, um welchen Erzeugerbetrieb es sich im jeweiligen Bundesland handelt. Es handelt sich hierbei also um die Betriebsnummer. Die letzte Ziffer gibt an, aus welchem Stall das Ei stammt. Die Kennzeichnung ist Pflicht.

Durch die Kennzeichnungen lassen sich alle Eier lückenlos nachverfolgen. Eine Kennzeichnung ist beim Kauf Pflicht, wenn das Ei nicht direkt auf dem Bauernhof gekauft wird. Eine zusätzliche Angabe auf der Eierschachtel verrät das Mindesthaltbarkeitsdatum, das Kühldatum, die Gewichtsklasse und die Packstelle.

Folgende Auszeichner sind zu den Kartonagen / Eierkennzeichnung geeignet:


 
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